Montag, 23. Oktober 2017

ZBI sammelt über 150 Millionen Euro für Fonds 10

Die ZBI hat den im vergangenen Jahr aufgelegten ZBI Professional 10 geschlossen und nahtlos den Nachfolger in die Platzierung geschickt.

ZBI-Vorstand Thomas Wirtz

Mit 156,2 Millionen Euro (ohne Ausgabeaufschlag) wurde das geplante Mindestvolumen des ZBI 10 deutlich übertroffen, teilt das Unternehmen aus Erlangen mit. „Dies ist natürlich zum einen ein Vertrauensbeweis in unser Unternehmen, belegt aber zum anderen auch das ungebrochene Interesse der Anleger an wertbeständigen Immobilien“, sagt Thomas Wirtz, Vorstand der ZBI Zentral Boden Immobilien AG.

Der Fonds sei trotz des zunehmend schwierigen Beschaffungsmarktes schon jetzt größtenteils investiert, so die Mitteilung. Bis Ende September hat das Fondsmanagement demnach sieben Immobilienportfolios mit 1.818 Wohnungen und 30 Gewerbeeinheiten erworben. Der Vermietungsstand lag bei rund 97 Prozent.

Die Immobilien verteilen sich auf sieben Standorte im Bundesgebiet, die von Flensburg, Rendsburg, Berlin, Werder (Havel) nahe Potsdam, Braunschweig, Grevenbroich bei Köln bis Nürnberg reichen. Ein weiteres Portfolio befinde sich aktuell in der Prüfung für den Ankauf.

Standorte in zweiter Reihe

„Diese Streuung zeigt, dass wir uns bei der Auswahl der Immobilien vornehmlich auf den Wohnungsmarkt im Umland der Metropolen und auf Standorte in zweiter Reihe konzentrieren“, so Wirtz. „Damit vermeiden wir für unsere Anleger die Gefahr, dass sich in einigen Metropolen der Markt überhitzen könnte.“

Auch der Nachfolgefonds ZBI Professional 11, der seit Anfang Oktober gezeichnet werden kann, werde eine ähnliche Strategie verfolgen und sich auf die Investmentpotenziale von Wohnungsmärkten in Metropolregionen sowie Städten in zweiter Reihe konzentrieren.

Geplant sind Auszahlungen von anfänglich drei Prozent pro Jahr, die sukzessive bis auf fünf Prozent pro Jahr (ab 2026) ansteigen sollen. Der Gesamtmittelrückfluss ist auf 154,6 Prozent prognostiziert, was einem durchschnittlichen Ertrag vor Steuern von 5,3 Prozent pro Jahr entspreche.

Foto: ZBI