Mittwoch, 15. Februar 2017

Fondsbörse startet mit Umsatzsprung in das Jahr 2017

Der Handelsumsatz der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG hat sich im Januar gegenüber dem Vorjahreszeitraum fast verdoppelt.

Alex Gadeberg, Vorstand der Fondsbörse

Vor allem Immobilienfonds liefen gut. Im Januar 2017 verzeichnete sie mit Immobilienfonds 21,44 Millionen Euro nominales Handelsvolumen, teilt die Fondsbörse mit. Gemeinsam mit den anderen Assetklassen vermittelte das Unternehmen demnach Anteile im Nominalwert von 26,21 Millionen Euro (Januar 2016: 14,30 Millionen Euro).

Insgesamt wurden im ersten Monat des Jahres mit Hilfe der Handelsplattform 456 Anteile unternehmerischer Beteiligungen gehandelt, was ebenfalls einer deutlichen Steigerung im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Maßgebend dafür war erwartungsgemäß das Immobiliensegment: Rund 82 Prozent des Umsatzes wurde in dieser Assetklasse erzielt. Der durchschnittliche Kurs betrug 52,29 Prozent bei 304 Transaktionen mit Immobilienfonds.

Rückgang bei Schiffsbeteiligungen

Die Assetklasse der Schiffsbeteiligungen hingegen startete eher verhalten in das neue Jahr. Mit einem Gesamtvolumen von 1,72 Millionen Euro blieb sie hinter dem Vorjahr zurück (Januar 2016: 2,25 Millionen Euro). Insgesamt wurden im Januar 50 Schiffsbeteiligungen für durchschnittlich 23,05 Prozent gehandelt.

Die sonstige Beteiligungen stellten mit 3,05 Millionen Euro 11,64 Prozent des Handelsvolumens der Fondsbörse (Januar 2016: 2,14 Millionen Euro). „Bereits in den letzten Monaten des vergangenen Jahres konnten wir beobachten, dass die unter Sonstige Beteiligungen zusammengefassten Assetklassen eine zunehmend wichtigere Rolle auf dem Zweitmarkt einnehmen. Auch im neuen Jahr scheint sich dieser Trend fortzusetzen“, erläutert Alex Gadeberg, Vorstand der Fondsbörse.

Foto: Fondsbörse