Donnerstag, 6. Juli 2017

“Sonstige Assets” wird zum dominierenden Segment am Zweitmarkt

Auch im Frühjahr 2017 bewegt sich der Zweitmarkt für geschlossene Fonds auf konstant hohem Niveau. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres bleiben Anzahl und Kaufpreis­volumen der Handelsabschlüsse fast gleich, lediglich das am Markt gehandelte Nominalkapital sinkt leicht um 8,9 Prozent auf 79,22 Millionen Euro.

Dafür erhöht sich der durchschnittliche Handelskurs über alle Anlageklassen: Insgesamt liegt er von April bis Juni 2017 bei 58,35 Prozent.

Die Deutsche Zweitmarkt AG (DZAG) erfasst kontinuierlich den öffentlich sichtbaren Handel in den Sparten Immobilie, Schiff und Sonstige Assets. Insgesamt kam es von April bis Juni 2017 zu 1.935 Handelsabschlüssen – ein Rückgang um 3,5 Prozent gegenüber den Monaten Januar bis März. Mit etwas mehr als 64 Prozent entfällt der größte Umsatzanteil auf Immobilienfonds, gefolgt von der Assetklasse Schiff mit knapp 20 Prozent und den Sonstigen Assets mit knapp 16 Prozent. Setzt man dagegen die Anzahl der einzelnen Abschlüsse in Beziehung, schieben sich die sonstigen Assets sogar an die zweite Stelle: Im zweiten Quartal konnte diese Anlageklasse 400 einzelne Handelsabschlüsse verzeichnen, während es bei den Schiffsfonds lediglich 327 waren. Hier zeigt sich vor allem das breite Spektrum dieser Anlageklasse – von Erneuerbare Energien über Flugzeugfonds bis Private Equity –, das mittlerweile auch am Zweitmarkt abgebildet wird.

Erfolgreiche Fortsetzung des Geschäftsjahres

Mit einem Nominalumsatz von 16,6 Millionen Euro und einem Kaufpreisvolumen von 10,2 Millionen Euro setzt die Deutsche Zweitmarkt AG ihren guten Start in das neue Jahr fort. Die von der DZAG gehandelten Beteiligungen erzielten im zweiten Quartal 2017 einen durchschnittlichen Handelskurs von 61,32 Prozent.

Für Torsten Filenius, Vorstand der DZAG, etabliert sich die Klasse der Sonstigen Assets immer mehr als zweite Säule am Zweitmarkt: “Wir verzeichnen aktuell viele Vermittlungen in diesem Bereich und können die hohe Nachfrage immer besser bedienen. Zudem ist in den nächsten Jahren aufgrund der Anzahl sowie der bisherigen Betriebsjahre der platzierten Fonds noch mit deutlich mehr Verkaufsaktivitäten zu rechnen.”