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Freitag, 15. April 2016

Zweitmarkt: Weniger Handel mit Immobilienfonds

Im März ist der Umsatz der Fondsbörse Deutschland leicht hinter den Vormonaten zurückgeblieben. Vor allem der Handel mit Immobilienfonds gab nach.

Mit 379 Transaktionen, die durchschnittlich zu 49,4 Prozent des Nominalwerts gehandelt wurden, erzielte die Fondsbörse Deutschland 12,9 Millionen Euro Umsatz, teilte das Unternehmen mit. Im Januar und Februar hatte die Fondsbörse jeweils über 14 Millionen Euro umgesetzt.

Alex Gadeberg

Zurückzuführen sei dies auf die geringere Transaktionszahl im Immobilienbereich. Sie fiel von 274 im Februar auf 230 im März. Trotz des stabilen Durchschnittskurses von 62 Prozent fiel auch der Umsatz in diesem Segment mit 7,8 Millionen Euro spürbar geringer aus als im Vormonat (10,2 Millionen Euro). Immobilienfonds stellten mit 60,4 Prozent aber weiterhin den größten Anteil des Handelsumsatzes.

Die Umsatzanteile der Segmente Schiffe und sonstige Fonds hielten sich im März mit 20,1 Prozent und 19,5 Prozent nahezu die Waage. Deutlich gestiegen ist vor allem der Anteil von Assetklassen wie erneuerbare Energien, Flugzeuge und Lebensversicherungen, die unter sonstige Fonds zusammengefasst werden. Mit 86 Transaktionen erzielten sie 2,5 Millionen Euro Umsatz (Februar: 1,9 Millionen Euro). Mit 63 Transaktionen im Schiffssegment erzielte die Fondsbörse 2,6 Millionen Euro Handelsumsatz (Februar: 2,5 Millionen Euro).

Das gesamte erste Quartal betrachtet, stellen Schiffsbeteiligungen mit 7,2 Millionen Euro einen größeren Umsatzanteil als die sonstigen Fonds mit 6,5 Millionen Euro. “Immobilien werden weiterhin den Zweitmarkt bestimmen, aber bereits im vergangenen Jahr konnten wir die wachsende Bedeutung der anderen Assetklassen beobachten. Diese Entwicklung spiegeln nun die Umsatzanteile im März deutlich wider”, sagte Vorstand Alex Gadeberg.

Foto: Fondsbörse Deutschland