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Mittwoch, 27. Januar 2016

Umfrage: Sicherheit bei Renewables wichtiger als Rendite

Stabilität und Sicherheit waren im vergangenen Jahr für institutionelle Anleger im Bereich der erneuerbaren Energien noch wichtiger als Renditemaximierung. Dies ergab eine Umfrage des Asset Managers KGAL unter institutionellen Investoren wie Versicherungen und Pensionskassen, die insgesamt ein Anlagevolumen von 700 Milliarden Euro repräsentieren.

Für 63 Prozent der Befragten sei die Stabilität der Ausschüttungen zentrales Investmentkriterium, für 51 Prozent die Sicherung der Vermögenswerte. Dennoch ist laut KGAL ein Trend zu risikoreicheren Assets mit höheren Renditeerwartungen zu erkennen.

Sitz der KGAL in Grünwald

Die Befragten investierten bisher vor allem in Fotovoltaik (91 Prozent) sowie Windenergie Onshore (84 Prozent). Nur in Einzelfällen sei bereits in Wasserkraft, Bioenergie, Windenergie Offshore, Solar- und Geothermie investiert worden. 70 Prozent der Investoren bevorzugen gemischte Portfolien.

Bei den Präferenzen für zukünftige Investments liegt Windenergie vorne. 90 Prozent der Investoren beurteilen Windernergie Onshore als interessant oder sehr interessant. 84 Prozent entfallen auf Wasserkraft. Fotovoltaik landet mit 83 Prozent auf Platz drei. 42 Prozent der Befragten bekunden auch Interesse an Investitionen in Windenergie Offshore.

Die erwarteten Renditen variieren je nach Art der Energieerzeugung, so KGAL. Bei Windenergie Onshore (58 Prozent) und Fotovoltaik (56 Prozent) würden Renditen von fünf bis sieben Prozent als marktkonform angesehen. Bei Windenergie Offshore, die generell mit höheren Risiken verbunden sei, erwarte die Mehrheit entsprechend höhere Renditen im Bereich von sieben bis zehn Prozent. Im Fall von Investitionen in Wasserkraft hingegen sei ein Großteil der Umfrageteilnehmer mit drei bis fünf Prozent zufrieden.

Foto: KGAL