Montag, 8. August 2016

MPC schreibt weiter schwarze Zahlen

Der Konzerngewinn von MPC Capital hat sich im ersten Halbjahr 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18 Prozent auf 4,8 Millionen Euro erhöht. Die Erlöse aus dem Management von Assets konnten um ein Drittel ausgebaut werden, teilte das Unternehmen mit.

Nach vorläufigen Zahlen lag der Umsatz im ersten Halbjahr bei 22,9 Millionen Euro (1. Halbjahr 2015: 25,2 Millionen Euro). Dabei konnten die Management Fees um 30 Prozent auf 18,1 Millionen Euro gesteigert werden (1. Halbjahr 2015: 14 Millionen Euro).

Die Transaktionserlöse gingen von 11,3 Millionen Euro im Vorjahr auf 4,8 Millionen Euro zurück. Der Grund für den Rückgang ist nach Angaben des Unternehmens, dass im Vorjahreszeitraum eine große Immobilientransaktion umgesetzt wurde.

Für die zweite Jahreshälfte rechnet MPC Capital mit einer Zunahme der Transaktionserlöse. In den drei von der Gruppe abgedeckten Assetklassen Real Estate, Shipping und Infrastructure befindet sich das Unternehmen nach eigenen Angaben in fortgeschrittenen Verhandlungen über die Veräußerung von Assets im Gesamtvolumen von 800 Millionen Euro. Die Assets under Management lagen mit 5,6 Milliarden Euro leicht über dem Niveau zum 31. Dezember 2015 (5,5 Milliarden Euro).

Die aktuell von MPC Capital bearbeitete Projekt-Pipeline hat der Mitteilung zufolge ein Gesamtvolumen von über fünf Milliarden Euro, wovon sich etwa ein Drittel in der Due-Diligence- bzw. Verhandlungsphase befinde. Der Schwerpunkt liege dabei auf Immobilienprojekten in Deutschland und den Niederlanden sowie auf Industrieanlagen in Entwicklungs- und Schwellenländern.