Montag, 25. April 2016

Hapag-Lloyd und United Arab prüfen Zusammenschluss

Die Reedereien Hapag-Lloyd AG und United Arab Shipping Company SAG führen derzeit Gespräche über eine Kooperation. Entscheidungen sind noch nicht gefallen.

Zu den möglichen Formen der Kooperation zähle auch die Zusammenführung der jeweiligen Containerschifffahrtsaktivitäten, teilte Hapag-Lloyd mit. Für diesen  Fall gehen die Parteien von einer relativen Bewertung der beiden Unternehmen von 72% (Hapag-Lloyd) und 28% (UASC) aus, vorbehaltlich eines beiderseitig zufriedenstellenden Abschlusses der Verhandlungen und der wechselseitigen Due Diligence, so die Mitteilung.

Bislang sei noch keine bindende Vereinbarung zwischen den Unternehmen erzielt worden und es bestehe keine Gewissheit, dass die Gespräche zu einer abschließenden Vereinbarung führen werden, schränkte Hapag-Lloyd ein. Die mögliche Transaktion bedürfe der Zustimmung des Aufsichtsrates und der Aktionäre.

Hapag-Lloyd zählt mit einer Flotte von 177 Containerschiffen zu den weltweit führenden Linienreedereien. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben mit etwa 9.500 Mitarbeitern an 366 Standorten in 118 Ländern präsent. Im Dezember 2014 hatte Hapag-Lloyd bereits das Containergeschäft der Reederei CSAV erworben. Hapag-Lloyd ist zudem Gründungsmitglied der G6 Alliance, einer der weltweit größten Schifffahrtsallianzen.