Montag, 18. Juli 2016

Buss Capital: Erste Mietauszahlung nach Restrukturierung

Zehn Offshore-Container-Direktinvestments von Buss Capital nehmen die erste Mietzahlung nach Umsetzung der Restrukturierung vor. Insgesamt erhalten die Investoren nach Angaben des Unternehmens rund 450.000 US-Dollar.

Damit würden die im Basisszenario prognostizierten Auszahlungen des neuen Konzepts “im Grundsatz” plangemäß erfolgen. Für das Gesamtjahr 2016 sieht das Konzept Auszahlungen in Höhe von vier Prozent bezogen auf das Gesamtvolumen vor, so Buss Capital.

“Gemäß Restrukturierungskonzept werden die Offshore-Container heute in einem Einnahme-Pool betrieben. Die an die Investoren zu leistenden Mietzahlungen orientieren sich also an den tatsächlich erzielten Mieteinnahmen. Die zuletzt avisierten Zahlungen an die Investoren erfüllen wir. Damit haben wir ein weiteres Teilziel des Restrukturierungskonzepts erreicht”, so Dr. Dirk Baldeweg, Geschäftsführer von Buss Global Holdings.

Nach Angaben von Buss Capital hatte ein “unerwartet deutlich gesunkener Bedarf” an Offshore-Containern dazu geführt, dass Buss Global Direct den Investoren nicht mehr die vereinbarten Mieten zahlen konnte. Zusammen mit der singapurischen Muttergesellschaft Buss Global Holdings erarbeitete Buss Global Direct daraufhin eine Restrukturierungslösung mit dem Ziel, die Offshore-Containerflotte zu stabilisieren und eine Struktur zu schaffen, mit der weiterhin eine positive Rendite für die Investoren erzielt werden kann.

Bereits im Juni hatte die Containerleasinggesellschaft OEG im Rahmen des Restrukturierungskonzepts Asia Offshore Rentals (AOR) übernommen, die mit der Vermietung der Container der Buss-Investoren beauftragt ist.