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Donnerstag, 24. Oktober 2013

WP-Prüfung für G.U.B. Analyse

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft TPW hat geprüft, ob G.U.B. Analysen und die Organisation ihrer Erstellung der Finanzanalyseverordnung (FinAnV) entsprechen.

„Die Prüfung hat zu keinen wesentlichen Beanstandungen geführt“, so das zusammenfassende Ergebnis der Wirtschaftsprüfer (WP). „Die Organisationspflichten sind unseres Erachtens nach konform mit den Anforderungen der FinAnV“, bestätigen die Prüfer.

„Die Analysen im Prüfungszeitraum enthalten die geforderten Angaben gemäß FinAnV“, so der Prüfbericht weiter. „Lediglich die Angaben über Tatsachen, Angaben über Werturteile Dritter und eigene Werturteile sind nicht in jedem Fall eindeutig voneinander abgegrenzt. Wir empfehlen für künftige Analysen eine deutlichere Kennzeichnung.“

Freiwillige Prüfung wegen WpHG-Konformität

Es handelte sich um eine freiwillige Prüfung. G.U.B. Analyse – eine Marke des Deutschen Finanzdienstleistungs-Instituts GmbH (DFI) – fällt auch nach der Novellierung des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) im vergangenen Jahr und der Qualifizierung geschlossener Fonds als Finanzinstrumente nicht unter die FinAnV, hält die Vorschriften aber freiwillig ein.

Hintergrund: Finanzanalysen (und ähnliche Informationen), die nicht der FinAnV entsprechen, dürfen vom Vertrieb nur mit der abwertenden Kennzeichnung als „Werbemitteilung“ und mit weiteren Hinweisen versehen an Kunden weitergegeben werden (Paragraf 31 Absatz 2 WpHG). Unter Umständen ist die Weitergabe gänzlich untersagt.

Missachtet der Vertrieb diese Vorschrift, riskiert er nicht nur Einschränkungen bei der jährlichen Prüfung nach dem WpHG beziehungsweise der Finanzanlagenvermittlungsverordnung, sondern er läuft auch Gefahr, eines Tages auf Schadenersatz verklagt zu werden, weil die Beratung deshalb nicht „WpHG-konform“ war.

Sicherheit für den Vertrieb

Bei G.U.B.-Analysen kann der Vertrieb nun sicher sein, dieses Risiko nicht einzugehen. Das gilt auch für Banken und Haftungsdächer, da die WP-Prüfung auch die Einhaltung der speziellen Vorschriften der FinAnV für diese Kanäle durch G.U.B. Analyse beziehungsweise die DFI GmbH umfasste.

„Die DFI hat Grundsätze im Sinne der Anforderungen von Paragraf 5a Absatz 1 und 2 FinAnV festgelegt und im Prüfungszeitraum eingehalten“, bestätigt TPW. Auch Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute dürfen G.U.B.-Analysen also an Kunden weitergeben, ohne sie als Werbemitteilung diskreditieren zu müssen.

Der Prüfungszeitraum umfasste Januar bis Juli 2013. TPW hat „durch eine Prüfung vor Ort die Organisation der Gesellschaft aufgenommen und den Ablauf des Analyseprozesses nachvollzogen“ und darüber hinaus „anhand repräsentativer Stichproben die Einhaltung der Grundsätze geprüft“.

Die DFI GmbH gehört wie das Magazin „Cash.“ und Cash.Online zu der Cash.Medien AG, Hamburg.