Mittwoch, 26. Juni 2013

G.U.B.-Dreifachplus für fairvesta Mercatus XI

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse hat den Fonds „Mercatus XI“ der fairvesta Geschäftsführungsgesellschaft mbH aus Tübingen mit insgesamt 81 Punkten bewertet. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (Dreifachplus).

Die Fondsgesellschaft plant, Immobilien im Rahmen von Bankverwertungen, Zwangsversteigerungen oder direkt vom Eigentümer unter dem Verkehrswert zu erwerben und nach einer relativ kurzen Haltedauer und Vermietung wieder zu veräußern. Die Rückflüsse sollen reinvestiert werden, so dass die Fondsgesellschaft einen aktiven Immobilienhandel betreibt. Die Beteiligung ist in zwei Varianten ab 10.000 Euro Einmalzahlung plus fünf Prozent Agio möglich.

Als „Stärken/Chancen“ beurteilt G.U.B. Analyse an erster Steller die Platzierungsstärke der Unternehmensgruppe, den nachgewiesenen Zugang zu dem Zielmarkt und die positiven Ergebnisse bei bisherigen Transaktionen. Seit Gründung 2002 hat fairvesta für die Fonds bis dato rund 760 Millionen Euro Eigenkapital platziert und verwaltet nach eigenen Angaben inklusive von Geldern aus der Emission von Anleihen sowie der Funktion als Assetmanager einer fondsgebundenen Lebensversicherung insgesamt rund 800 Millionen Euro Kapital.

Einer der Fonds wurde bereits wieder erfolgreich aufgelöst, die anderen weisen per Ende 2011 laut der von einem Wirtschaftsprüfer geprüften Leistungsbilanz inklusive (noch nicht realisierter) stiller Reserven Vermögenswerte auf, die durchweg positiv sind und überwiegend einer zweistelligen Nettorendite entsprechen. Nach weiteren Angaben von fairvesta wurden bis Ende 2012 insgesamt 190 Gebäude an 134 Standorten zu durchschnittlichen Gestehungskosten inklusive Kaufnebenkosten von 60,69 Prozent des Verkehrswertes erworben.

Zu den weiteren Stärken/Chancen zählen ein sehr günstiger Objekteinkauf bei Umsetzung der vertraglichen Anlagekriterien, eine Mindest-Platzierungszusage des Initiators und der vorgesehene Anlegerbeirat. Zudem erstreckt sich die externe Mittelverwendungskontrolle durch einen Wirtschaftsprüfer, die auch die Einhaltung der Investitionskriterien umfasst, über die gesamte Fondslaufzeit und es bestehen generell Chancen auf überdurchschnittliche Ergebnisse.

Diesen stehen entsprechende unternehmerische Risiken gegenüber. Als „Schwächen/Risiken“ sieht G.U.B. Analyse daneben die Konzeption als Blind Pool, hohe Fondskosten und eine ambitionierte Ergebnisprognose. Zudem ist die dauerhafte Verfügbarkeit geeigneter Objekte nicht sicher, Treuhänder und Initiator sind verflochten und durch notwendige Anpassungen an das ab 22. Juli geltende Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) können zusätzliche Kosten und Risiken entstehen.

Die vollständige Analyse steht in dem G.U.B.-Fondsportal zum kostenlosen Download zur Verfügung. G.U.B. Analyse ist eine Marke des zur Cash.Medien AG gehörenden Deutschen Finanzdienstleistungs-Instituts GmbH (DFI) und beurteilt bereits seit 1973 geschlossene Fonds und weitere Produkte des Kapitalmarkts.