Freitag, 11. Oktober 2013

G.U.B. Analyse: „A-“ für SOLIT 3. Gold & Silber

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse hat den Fonds SOLIT 3. Gold & Silber GmbH & Co. KG der SOLIT Kapital GmbH aus Hamburg mit insgesamt 76 Punkten bewertet. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A-).

Der Fonds investiert in physische Gold- und Silberbarren, die in Tresorräumen in der Schweiz zoll- und mehrwertsteuerfrei gelagert werden. Die Aufteilung auf die beiden Edelmetalle erfolgt nach dem individuellen Wunsch der Anleger und wird ihnen persönlich zugerechnet. Die Mindestbeteiligung liegt bei 5.000 Euro, die auch in Raten ab 50 Euro im Monat erbracht werden können. Das Agio beträgt fünf Prozent der Zeichnungssumme.

Als „Stärken/Chancen“ beurteilt G.U.B. Analyse die Erfahrungen des Managements durch das beachtliche Platzierungsvolumen der Vorläuferfonds von insgesamt rund 121 Millionen Euro. Die Kosten in der Investitionsphase sind in Relation zu anderen geschlossenen Fonds niedrig und fallen mit Ausnahme des Agios auch bei den Ratenzahlern nur ratierlich an, so dass stets 95 Prozent des eingezahlten Kommanditkapitals tatsächlich für den Erwerb der Edelmetalle verwendet werden können.

Durch die Bündelung des Anlegerkapitals sind – hauptsächlich bei Silber und gegenüber dem individuellen Erwerb kleinerer Goldmengen – grundsätzlich Einkaufsvorteile möglich; auch bei Silber entfällt angabegemäß die Mehrwertsteuer. Positiv sieht G.U.B. Analyse daneben unter anderem ein zinslosen Darlehen aus dem Initiatorenkreis für den „Spitzenausgleich“, so dass auch bei kleineren Einzahlungen stets kurzfristig ganze Barren mit einem Gewicht von mindestens einem Kilo Gold beziehungsweise fünf Kilo Silber erworben werden können.

Zu den „Schwächen/Risiken“ zählt, dass gegenüber dem direkten Erwerb der Edelmetalle zusätzliche Kosten durch die Fondskonzeption anfallen und die laufenden Kosten vergleichsweise hoch sind. Zudem erwirtschaften die Edelmetalle keine laufenden Erträge und eine weitere Korrektur der Preise ist nicht ausgeschlossen. Auch bei konstanten Preisen entsteht ein Verlust.

G.U.B. Analyse gibt keine Prognose über die künftige Entwicklung der Gold- und Silberpreise ab. Ob eine Investition sinnvoll ist, hängt von den individuellen Vermögensverhältnissen und Erwartungen des einzelnen Anlegers ab. Gegebenenfalls kann der Fonds aber eine gute Alternative zu dem direkten Erwerb der Edelmetalle sein.

Die vollständige G.U.B.-Analyse zu dem Fonds steht im G.U.B.-Fondsportal zum kostenlosen Download zur Verfügung. G.U.B. Analyse ist eine Marke des zur Cash.Medien AG gehörenden Deutschen Finanzdienstleistungs-Instituts GmbH (DFI) und beurteilt bereits seit 1973 geschlossene Fonds und weitere Produkte des Kapitalmarkts.

Seit August 2013 verwendet G.U.B.-Analyse eine neue Beurteilungsskala. Sie besteht mit den Buchstaben A bis D weiterhin aus vier Urteilsstufen. Durch den Zusatz von Plus- und Minus-Zeichen wird jedoch eine stärkere Differenzierung erreicht als zuvor. Die Beurteilungen reichen von A+++ („ausgezeichnet“) bis D- („schwach“).