Dienstag, 12. November 2013

G.U.B. Analyse: „A-“ für GCE Windpark Maßbach

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse hat den Fonds „GCE Windpark Maßbach“ der Green City Energy AG aus München mit insgesamt 77 Punkten beurteilt. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A-).

Der Fonds investiert in den Bau und Betrieb eines Windparks auf dem Gemeindegebiet von Maßbach (Bayern) mit insgesamt zwölf Megawatt Nennleistung. Die Fertigstellung ist nach aktuellen Angaben des Anbieters bis Ende August 2014 vorgesehen. Die Veräußerung ist für das Jahr 2023 geplant, sofern ein bereits definierter Mindestverkaufspreis erzielt werden kann. Die Mindestbeteiligung beträgt grundsätzlich 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio.

Als „Stärken/Chancen“ sieht G.U.B. Analyse, dass das Management über langjährige Erfahrung im Bereich erneuerbarer Energien verfügt, die Errichtung des Windparks weitgehend vertraglich abgesichert ist und Windgutachten die Ertragsprognose untermauern. Die laufenden Erträge sind zudem konservativ kalkuliert, der vorgesehene Darlehensvertrag wurde abgeschlossen und das Eigenkapital ist durch eine Platzierungsgarantie abgesichert.

Positiv bewertet G.U.B. Analyse zudem die gesetzliche Mindestvergütung für den produzierten Strom, zusätzliche Chancen durch eine marktabhängige Komponente sowie die externe Mittelverwendungskontrolle in der Investitionsphase.

Zu den „Schwächen/Risiken“ zählen die noch bestehenden Errichtungs- und Anschlussrisiken, mögliche Interessenkonflikte durch Verflechtungen sowie ein hoher Fremdkapitalanteil. Zudem ist die Verkaufsprognose/der Mindestverkaufspreis vergleichsweise ambitioniert.

Die vollständige Analyse des Fonds steht in dem Fonds-Portal zum kostenlosen Download zur Verfügung. G.U.B. Analyse ist eine Marke des zur Cash.Medien AG gehörenden Deutschen Finanzdienstleistungs-Instituts GmbH (DFI) und beurteilt bereits seit 1973 geschlossene Fonds und weitere Produkte des Kapitalmarkts.

Seit August 2013 verwendet G.U.B. Analyse eine neue Beurteilungsskala. Sie besteht mit den Buchstaben A bis D weiterhin aus vier Urteilsstufen. Durch den Zusatz von Plus- und Minus-Zeichen wird jedoch eine stärkere Differenzierung erreicht als zuvor. Die Beurteilungen reichen von A+++ („ausgezeichnet“) bis D- („schwach“).