Mittwoch, 14. August 2013

G.U.B. Analyse: „A“ für Regio Flex Fonds 1

Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse hat den „Regio Flex Fonds 1 GmbH & Co. KG“ der GF Gesellschaft für Konzeption & Marketing von Vermögensanlagen mbH (Flex Fonds-Gruppe) aus Schorndorf mit insgesamt 80 Punkten bewertet. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A).

Der Fonds war ursprünglich als Blind Pool konzipiert, zwischenzeitlich wurden aber nach Angaben des Anbieters sechs Gewerbeimmobilien in Baden-Württemberg für insgesamt rund 41,6 Millionen Euro erworben. Weitere Investitionen seien nicht geplant, auch um die Übergangsregelung zu dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) nutzen zu können, das am 22. Juli 2013 in Kraft getreten ist. Die Mindestbeteiligung liegt bei 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio.

Als „Stärken/Chancen“ sieht G.U.B. Analyse die langjährig erfahrene und in der Zielregion ansässige Initiatorengruppe, die Risikomischung durch mehrere Objekte, Mieter und Nutzungsarten sowie niedrige Fondskosten in der Investitionsphase. Zudem sind fünf der Objekte bereits fertig gestellt und praktisch vollständig vermietet, das sechste wird erst nach Bezugsfertigkeit übernommen.

Positiv beurteilt G.U.B. Analyse auch, dass es sich nicht mehr um einen Blind Pool handelt, das Fremdkapital günstiger eingedeckt wurde als geplant und ein vom Initiator unabhängiger Treuhänder und Mittelverwendungskontrolleur eingebunden wurde.

Zu den „Schwächen/Risiken“ zählt, dass zwei der Objekte von der Flex Fonds-Gruppe entwickelt wurden und insofern Interessenkonflikte möglich sind. Zudem wurden Wertgutachten bislang nicht erstellt (jedoch angekündigt), eine Platzierungsgarantie nicht abgegeben und die Prospektangaben sind noch auf dem Stand 2012.

Die vollständige Analyse des Fonds steht im G.U.B.-Fondsportal zum kostenlosen Download zur Verfügung. G.U.B. Analyse ist eine Marke des zur Cash.Medien AG gehörenden Deutschen Finanzdienstleistungs-Instituts GmbH (DFI) und beurteilt bereits seit 1973 geschlossene Fonds und weitere Produkte des Kapitalmarkts.

Seit August 2013 verwendet G.U.B. Analyse eine neue Beurteilungsskala. Sie besteht mit den Buchstaben A bis D weiterhin aus vier Urteilsstufen. Durch den Zusatz von Plus- und Minus-Zeichen wird jedoch eine erheblich stärkere Differenzierung erreicht als zuvor. Die Beurteilungen reichen von A+++ („ausgezeichnet“) bis D- („schwach“).

Grundlage ist weiterhin das bewährte Bewertungs-System von G.U.B. Analyse, bei dem sechs Qualitätskriterien mit jeweils 0 bis 100 Punkten bewertet, gewichtet und zu einer Gesamtpunktzahl verdichtet werden, aus der das G.U.B.-Urteil resultiert.