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Dienstag, 8. Januar 2019

Neuer Inhaber für UDI Gruppe

Die te management übernimmt große Teile der UDI-Gruppe vom Gründer und bisherigen Alleingesellschafter Georg Hetz.

Stefan Keller ist schon seit zwei Jahren bei UDI.

Hetz hatte die auf Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien und energieeffizienten Gebäude spezialisierte UDI vor 20 Jahren gegründet und seitdem geführt. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, so eine Unternehmensmitteilung.

Nicht vom derzeitigen Kaufübergang umfasst ist der Mitteilung zufolge die UDI Bioenergie GmbH, ein Projektentwickler und Betreiber von Bioenergieanlagen mit einem Anlagenportfolio von 18 Bioenergieanlagen in Deutschland und Italien.

Nachhaltige Projekte bleiben Schwerpunkt

Stefan Keller, geschäftsführender Gesellschafter der te management Gruppe aus Aschheim bei München, kündigt den weiteren Ausbau der UDI an. Dazu werde erheblich in das Unternehmen investiert.

Nachhaltige Projekte bleiben demnach der Schwerpunkt bei UDI. Keller plant aber eine Reihe von Veränderungen: “Wir werden uns breiter aufstellen und mehr Produktvielfalt anbieten. Das gilt für die Art der Finanzinstrumente ebenso wie für die Investitionsobjekte.” Dazu sollen ab dem nächsten Jahr neben Vermögensanlagen auch Wertpapiere, wie beispielsweise Anleihen, zählen.

Außerdem plane er die Kompetenzen der te management und der UDI-Gruppe zu bündeln und die Gruppen zusammenzuschließen. “Die Neuaufstellung soll ab Frühjahr unter einer neuen starken Marke auch für unsere Kunden sichtbar werden”, kündigt Keller an.

Bereits mehrere Jahre Zusammenarbeit

Der 53 Jahre alte Keller ist Diplom-Ingenieur, hat demnach bereits seit mehreren Jahren mit der UDI-Gruppe zusammenarbeitet und ist vor zwei Jahren als Geschäftsführer bei der UDI Beratungsgesellschaft mbH eingestiegen, um den Übergang des Unternehmens vorzubereiten.

Keller: “Georg Hetz hat 2018 seinen 66. Geburtstag gefeiert und bereits seit längerer Zeit seine Nachfolge geplant. Natürlich steht Georg Hetz uns weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung, damit ein geordneter Übergang gewährleistet ist. Für seinen Ruhestand wünsche ich ihm alles Gute!”

Foto: UDI