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Montag, 4. März 2019

Bundesbank-Statistik: AIF-Mittelzufluss stabil

Nach der Statistik der Bundesbank lag der Mittelzufluss in geschlossene Investmentvermögen 2018 geringfügig über dem Vorjahr.

Der Statistik zufolge flossen den geschlossenen Investmentvermögen im Jahr 2018 insgesamt 3,70 Milliarden Euro zu. Im Jahr zuvor waren es 3,65 Milliarden Euro gewesen. Das entspricht einem Zuwachs von rund 1,4 Prozent im Jahr 2018.

Der Mittelzufluss gibt die Einzahlungen in geschlossene alternative Investmentfonds (AIFs) wieder und erfasst sowohl Publikums- als auch Spezial-AIFs. Der Mittelzufluss ist nicht identisch mit dem Platzierungsvolumen, weil die die Einzahlungen – vor allem bei den Spezial-AIFs – zu einem nicht unbeträchtlichen Teil aus Kapitalabrufen auf Zusagen resultieren können, die bereits in den Vorjahren gezeichnet wurden. Eine Differenzierung zwischen Publikums- und Spezial-AIFs nimmt die Bundesbank nicht vor.

Ertragsausschüttungen um 36 Prozent gestiegen

Die Ertragsausschüttungen aller Fonds summierten sich 2018 auf 6,04 Milliarden Euro. Sie lagen damit um 36 Prozent höher als im Vorjahr. Die Summe 2018 entspricht einer durchschnittlichen Ertragsausschüttung von 5,81 Prozent bezogen auf das zum Jahresende erfasste ursprüngliche Eigenkapitalvolumen der Fonds.

Dieses ist gegenüber dem Vorjahr deutlich von rund 108,5 Milliarden Euro auf 103,8 Milliarden Euro Ende 2018 gesunken (minus 4,3 Prozent). Die Anzahl der einbezogenen Fonds sank von 3.469 auf 3.218. Demnach wurden mindestens 250 Fonds beendet. Insofern ist nicht ausgeschlossen, dass in den als Ertragsausschüttungen deklarierten Zahlungen teilweise auch Veräußerungserlöse enthalten sind.