Montag, 8. Oktober 2018

G.U.B. Analyse: „A“ für Immac Irland I

G.U.B. Analyse bewertet die Emission „Immac Irland Sozialimmobilien I Renditefonds“ der Hanseatischen Kapitalverwaltung AG mit insgesamt 81 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A).

Der Fonds investiert in den Erwerb und Betrieb von drei Pflegeheimen im Großraum Dublin (Irland). Die Investition erfolgt durch die Übernahme einer Holdinggesellschaft inklusive der Betriebsgesellschaften für die Heime.

Die Mindestbeteiligung liegt bei 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio. Der prognostizierte Gesamtrückfluss bis zum Laufzeitende 2033 beträgt 215,4 Prozent der Einlage.

Stärken/Chancen

Als Stärken/Chancen beurteilt G.U.B. Analyse, dass Immac/HKA die führende Initiatorengruppe im Segment der Sozialimmobilien ist und über eine ausgezeichnete Leistungsbilanz verfügt. Zudem wurden die Objekte (Holdinggesellschaft) bereits erworben und bezahlt sowie das langfristiges Fremdkapital bereits ausgezahlt.

Positiv bewertet G.U.B. Analyse zudem, dass eine zügige Tilgung vereinbart bzw. kalkuliert wurde, grundsätzlich keine Baurisiken (außer Mängelbeseitigung) bestehen und eine aktuell hohe Belegung/Auslastung der Objekte besteht. Durch drei Einrichtungen besteht eine Risikomischung und die laufenden Fondskosten sind moderat.

Schwächen/Risiken

Als Schwächen/Risiken sieht G.U.B. Analyse, dass es sich um den ersten Irland-Fonds von Immac handelt und eine Abhängigkeit von dem örtlichen Management sowie den rechtlichen Rahmenbedingungen besteht. Die Initialkosten sind zudem vergleichsweise hoch, das steuerliches Konzept ist noch nicht erprobt und es bestehen generelle unternehmerische Risiken (kein fester Pachtvertrag). 

Die vollständige Analyse steht auf www.gub-analyse.de zum kostenlosen Download zur Verfügung.