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Mittwoch, 11. April 2018

“Es drohen erhebliche Vermögensschäden!”

Der Zweitmarkt für geschlossene Fonds hat ein solides erstes Quartal hingelegt. Der Chef der Fondsbörse erneuert derweil eine “Anlegerwarnung”.

Alex Gadeberg, Vorstand der Fondsbörse, rät den Anleger, Ankauf-Angebote genau zu prüfen.

Das gehandelte Nominalkapital im ersten Quartal 2018 lag im Gesamtmarkt bei 76,3 Millionen Euro, teilt die Deutsche Zweitmarkt AG (DZAG) mit. Im Vergleich zum letzten Quartal 2017 bedeute das eine Steigerung um rund zehn Prozent. Die Summe der Kaufpreise stieg im gleichen Zeitraum sogar um rund 25 Prozent auf 51,7 Millionen Euro.

Über alle Anlageklassen lag der durchschnittliche Handelskurs im ersten Quartal 2018 demnach bei 67 Prozent – und damit um rund 14 Prozent höher als im vorherigen Quartal. Ein deutliches Plus von fast zehn Prozentpunkten verzeichneten dabei die Durchschnittskurse der Immobilienfonds. Ebenfalls positiv entwickelten sich die durchschnittlichen Handelskurse der Schiffsfonds. Lediglich die Sonstigen Assets wurden im Durchschnitt zu geringeren Kurswerten als im vorherigen Quartal gehandelt.

Anstieg der Nachfrage bei Schiffsfonds

Insgesamt kam es von Januar bis März 2018 zu 1.855 Handelsabschlüssen. Mit 73 Prozent entfiel der größte Umsatzanteil auf Immobilienfonds, gefolgt von den Schiffsfonds mit 16 Prozent und den Sonstigen Assets mit elf Prozent. „Im ersten Quartal konnten wir einen Anstieg der Nachfrage für Schiffsfonds beobachten“, erklärt Torsten Filenius, Vorstand der DZAG. „Wir erwarten aber keine nachhaltige Belebung dieser Assetklasse. Im Jahresverlauf werden die Sonstigen Assetklassen wie Erneuerbare Energien wieder an Bedeutung gewinnen“, prognostiziert Filenius.

Parallel zur DZAG berichtet deren Muttergesellschaft – die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG – über ihre Umsatzentwicklung im März. Demnach brachte der abgelaufene Monat mit einem nominalen Volumen der gehandelten Beteiligungen von 24,88 Millionen einen deutlichen Umsatzsprung gegenüber den beiden Vormonaten (17,33 Millionen Euro und 17,78 Millionen Euro) und war einer der stärksten Monate der letzten Jahre.

Angebote deutlich unterhalb der Zweitmarkt-Preise

Die Fondsbörse erneuert dabei eine “Anlegerwarnung”. Demnach erreichen sie in den letzten Wochen immer wieder Berichte, dass Anleger mit vermeintlich guten Ankauf-Angeboten angeschrieben werden. Dabei würde es sich sehr häufig um “unseriöse Lockangebote” handeln, die deutlich unterhalb der Zweitmarkt-Preise liegen.

“Es drohen erhebliche Vermögensschäden!”, heißt es in der Mitteilung „Wir appellieren an alle Anleger, Ankaufangebote für Anteile an geschlossenen Fonds genauestens zu prüfen und vor einem Verkauf umfangreiche Informationen einzuholen“, so Alex Gadeberg, Vorstandsmitglied der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG. (sl)

Foto: Fondsbörse

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